auch wenn es der name vermuten lässt, ist buchweizen kein getreide, denn die pflanze zählt zur familie der knöterichgewächse (polygonaceae), während roggen, weizen und kollegen den süßgräsern (poaceae) angehören. vom buchweizen werden die keime verwendet, grünsprossen habe ich noch nicht angezogen.
buchweizenkeime/buchweizensprossen kann man roh essen, sie haben ein leicht nussiges, süssliches aroma. sie sind übrigens um einiges weicher als z. b. weizensprossen, sodass man sie auch pur verzehren kann.
buchweizenkeime/buchweizensprossen: verwendung in der küche
buchweizenkeime/buchweizensprossen passen sehr gut ins müsli, eignen sich aber auch zum garnieren von salaten, als einlage in suppen/eintöpfe oder als füllung für paprika oder tomaten. da sie sehr weich sind, kann man z. b. frikadellen damit vitamintechnisch aufpeppen.
lagerung
fünf bis sieben tage im gemüsefach des kühlschranks. zum einfrieren sind sie nicht geeignet.
inhaltsstoffe (u. a.)
vitamine b1, b2, b3, b5, b6, b7, b9, e; kalium, phosphor, schwefel, eisen, zink und ballaststoffe.
keimdauer (±20 grad)
die keime sind nach zwei tagen verzehrfertig. die samen muss man nicht einweichen. sie neigen aber zur schleimbildung, deshalb sollten sie gut durchgespült werden.

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