keimsprossen

linsenkeime/linsensprossen

eigentlich müsste es ja linsenkeime heissen, aber ich denke mal, dass sich der begriff sprossen doch mehr eingebürgert hat. bis auf die geschälten roten und gelben, eignen sich alle im handel erhältlichen linsensorten zur herstellung von keimsprossen.

linsensprossen

man kann dafür auch linsen aus dem discounter verwenden. die etwas ausgefalleneren sorten sind im feinkost- oder bioladen zu erhalten.

linsensprossen: verwendung in der küche

kleinere mengen linsensprossen können roh gegessen, grössere sollten vor dem verzehr blanchiert werden. durch das einweichen und keimen verringert sich ihre garzeit. sie eignen sich für suppen und eintöpfe oder als garnitur für salate. sie können pur oder in kombination mit zuvor gekochten linsen (und anderen hülsenfrüchten) verwendet werden. in einem risotto schmecken sie übrigens auch lecker.

lagerung

da sie sich sehr gut einfrieren lassen, kann man sie auf vorrat produzieren und anstatt linsen aus der dose verwenden. denen sie übrigens was den gehalt von vitaminen und mineralstoffen angeht, überlegen sind. im gemüsefach des kühlschranks halten sie sich für drei bis fünf tage. wo sie aber trotzdem weiter wachsen, wenn auch etwas langsamer.

inhaltsstoffe

neben den vitaminen aus der b-gruppe enthalten linsenkeime auch vitamin c und einige mineralstoffe, wie z. b. kalium, magnesium und phosphor.

im gegensatz zu den getrockneten samen (330 kcal/1382 kj) beträgt ihr energiegehalt nur ca. 110 kcal/461 kj auf 100 g.

keimdauer (±20 grad)

die keimdauer beträgt zwischen zwei und drei tagen.

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