was sind keimsprossen?

essbare keimlinge und sprossen werden umgangssprachlich als keimsprossen bezeichnet. wobei die keimlinge ein stadium der sprossen darstellen. sie werden verwendet, kurz nachdem sich die wurzel zeigt und bevor sie ihre keimblätter öffnen. bei den etwas älteren keimlingen, die schon eine längere wurzel und auch keimblätter gebildet haben, spricht man dann von sprossen.

was keimsprossen so wertvoll für die menschliche ernährung macht, ist ihr hoher gehalt in vitaminen und mineralstoffen. man kann sie selbst zuhause anziehen und hat keinen nährwertverlust durch ernte oder lange transportwege.

verwendet werden hierbei hülsenfrüchte (linsen, kichererbsen, alfalfa), getreide (weizen, roggen), radieschen oder rettich. mittlerweile sind aber auch die samen von „exoten“, wie z. b. rote beete oder broccoli im handel zu finden. es werden auch mischungen angeboten.

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man kann keimsprossen aber auch bereits verzehrfertig im supermarkt kaufen. sojabohnensprossen werden sogar im glas angeboten. und kresse ist an jeder gut sortierten gemüsetheke zu finden.

sprossen und keime sind vielseitig verwendbar, sie eignen sich (u. a.) als einlagen für suppen oder salate oder als belag für brote und brötchen.

für die anzucht von keimsprossen sind spezielle keimgeräte erhältlich, die man aber mit wenigen handgriffen auch selbst basteln kann.