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Vigna radiata
Besonderheiten
Halbierte oder geschälte Bohnen eignen sich nicht für die Anzucht von Sprossen.
Frische Mungbohnensprossen werden in Asialäden häufig als Sojasprossen angeboten. Sie sind auch als Glaskonserve zu erhalten.
Drei keimende Sojabohnen auf Mungbohnensprossen – die Sojabohnen sind deutlich größer als die Mungbohnen.
Anzucht
Einweichen: 4 bis 12 Stunden
Keimdauer (bei 18-20 °C): 2 bis 4 Tage
Ernten: Keimlinge können nach 2 bis 4 Tage geerntet werden, Sprossen nach 7 bis 10 Tagen
Wässern: mindestens 2-mal täglich
Keimgerät(e): Keimglas, Schalen, Sprossenturm
Ertrag: 1 Tasse Mungbohnen ergibt 4 bis 6 Tassen Sprossen
Halbierte oder geschälte Bohnen keimen nicht.
Verwendung, Lagerung & Inhaltsstoffe
Roh essen: nein, Mungbohnen enthalten Blausäure und sollten vor dem Verzehr mindestens 5 Minuten blanchiert werden.
Aroma: würzig nussig
Verwendung: Keimlinge passen gut in Suppen, Eintöpfe, Gemüsegerichte, Aufläufe; Sprossen eignen sich auch für Salat oder als Brotbelag
Haltbarkeit im Kühlschrank: 7 bis 10 Tage
Einfrieren: ja
Vitamine (Auszug): A, B1, B2, B3 (Niacin), B12, C, E
Mineralstoffe (Auszug): Eisen, Magnesium, Kalzium, Phosphor
Verwandte Bohnen: Adzukibohne (links), Mungbohne (mitte) und Mattenbohne (rechts).
Sonstiges
Die Mungbohne (Vigna radiata) ist aus Asien zu uns gekommen und wird auch Lunjabohne oder Mungobohne genannt. Sie ist nahe mit der Adzukibohne (Vigna angularis) verwandt.
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