weizengras

wenn man den aussagen der pillen- und saftverticker glauben schenken will, dann ist weizengras das reinste wundermittel. es soll verjüngen, gesund und schlank halten, und, und, und …

… ganz so euphorisch sehe ich das nicht. aber es bietet die möglichkeit, sich mit etwas eiweiss, vitaminen, mineralstoffen, sekundären pflanzenstoffen zu versorgen und zwar erntefrisch. einen interessanten artikel zur wirkung auf die sehkraft habe ich hier gefunden.

weizengras

beim weizengras handelt es sich übrigens um junge weizenpflanzen. deren halme werden geerntet, wenn sie ungefähr 15 zentimeter lang sind. dann soll ihr nährstoffgehalt am höchsten sein. es lässt sich leicht auf der heimischen fensterbank anziehen, vorgehen kann man dabei, wie beim katzengras beschrieben. als substrat eignet sich ungedüngte blumenerde.

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den geschmack von weizengras würde ich mit „gesund“, also säuerlich/bitter umschreiben. es ist sehr bissfest und eignet sich dadurch nur bedingt zum rohen verzehr. vielleicht wird es aus diesem grund vor allem in form von weizengrassaft im handel angeboten. zur saftgewinnung sind übrigens speziell für süssgräser konzipierte saftpressen zu erhalten.

wer kein geld dafür ausgeben möchte, kann sich mit einem mixer behelfen. dort gibt man etwas weizengras hinein, füllt mit tomatensaft, frischen oder dosentomaten auf und püriert das ganze. anschliessend wird es durch ein feines sieb gegossen. mit etwas salz, pfeffer und muskatnuss verfeinert, erhält man so einen ganz passablen appetizer.