gerstengras

dem gerstengras werden viele wohltuende wirkungen nachgesagt. so soll es sich aufgrund seines hohen chlorophyll-gehalts z. b. positiv auf den haarwuchs oder die darmflora auswirken. im handel ist es meist in form von pulver oder tabletten zu erhalten. diese werden aus gerstengrassaft hergestellt.

gerstengras

es soll übrigens noch gesünder sein, als das weizengras. neben vitaminen und mineralstoffen enthält es auch enzyme.

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gerstengras kann man auch zuhause anziehen, denn es handelt sich dabei um „verlängerte“ keimsprossen, die ab einer höhe von 10-15 zentimetern geerntet werden. dann soll ihr chlorophyll-gehalt am höchsten sein. damit sie das ausbilden können, benötigen sie einen möglichst hellen standort.

die gerstensamen sind unter der bezeichnung „nacktgerste“ oder „spriesskeimgerste“ im bioladen oder reformhaus zu erhalten. als substrat kann man ungedüngte (bio)blumenerde verwenden. die anzucht von gerstengras funktioniert zwar auch auf tongranulat, feuchtem küchenkrepp oder im sprossenturm, diese enthalten aber im gegensatz zur erde keine oder nur sehr wenige nährstoffe.

am schnellsten keimen die gerstensamen, wenn man sie für acht bis zwölf stunden in wasser einweicht. dann werden sie auf das zuvor befeuchtete substrat gelegt und leicht angedrückt. bis die grashalme ca. fünf zentimeter hoch sind, deckt man die schale oder den topf locker mit einem gefrierbeutel ab. damit kein schimmel entsteht, muss einmal täglich gelüftet werden. eine anzuchtanleitung gibt es im artikel zum katzengras.

wer grössere mengen anziehen möchte, kann ein zimmergewächshaus oder balkonkästen verwenden.

die anzucht von gerstengras im haus ist ganzjährig möglich. damit es so wenig inhaltsstoffe wie möglich verliert, sollte es nicht gelagert, sondern frisch verwendet werden.

was den geschmack angeht, konnte ich keinen unterschied zur weizigen verwandten feststellen.